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LauensteinSep2012-Reisebericht

Wie immer findet der Kurs zum Vorstieg mit mobilen Sicherungsmitteln im Ith statt. „Ith, Lüerdisser Klippen...“ Meine Teilnehmer haben uns ein schönes Appartment besorgt. Direkt am Ith. Im schönen, ruhigen, stillen Fachwerkdorf Lauenstein. Mit Dusche, Küche und frischen Brötchen. Wie schön, dass es Autos gibt. Da dauert die verbleibende Strecke zu den Lüerdisser Klippen nicht mal eine halbe Stunde.

Morgens geht es an die Felsen. Kühl ist es und windig. Das ist gut, denn dann ist es nicht ganz so rappelvoll. Wir stöpseln an den Steinbruchriffen jede Menge Keile, Hex, Tris und Friends in den jeweils kompatiblen Felsriss hinein. Und es gibt viel Theorie dazu, wann was wieso.

Alle machen ihre Sache gut. Dann wechseln wir in den Ernst der Realität an die Hexenkanzel, die wie stets mit diplomatischem Geschick erkämpft werden will. Die beiden Risse sind einfach und gut zu sichern und ich kann in der Mitte am Seil hängen und bei Bedarf Tipps geben. Oder Schlingen. Da braucht man nämlich erstaunlicherweise doch ein paar mehr, als in einem Italowestern. Weil das so viele Sanduhren gibt. Sanduhren sind U-förmige Löcher im Fels, die vermutlich vor 170 Millionen Jahren eine U-Zeit Sanduhrkoralle da mit einem U-Bohrer rein gebohrt hat. Und wer damals dabei war, kann mir sagen, ob das stimmt.

Um die Interferenzen mit der Rothelmchen-Kindergeburtstagsgruppe zu minimieren, machen wir uns bald weiter auf den Weg und bekommen am Haderturm von den netten Dänen, die ich noch aus Kullen kenne, einige schöne Routen überreicht. Besonders die Verschneidung bietet erstklassige Fotopositionen. Aber auch die linke Fünf macht Spaß. Martin, Barbara, Fabian und Jakob sind fleißig am Üben und Lernen und ich verbringe die meiste Zeit in der Wand mit kontemplativem Zuschauen. Und wie immer kommt dann doch der eine Moment, wo ich mal ganz, ganz schnell reagieren muss. Und abends ist der Kurs vorbei.

Der nächste Morgen ist blau und wo wir schon mal im fachwerkidyllischen Lauenstein sind, gehen wir hoch zum Ith Turm in die Bisperoder Klippen. Die Friedenssteinwand bietet in allen benötigten Graden nette Erlebnisse. Besonders Fabian kommt an der Kante voll auf seine Kosten und lotet die Grenzen seiner Vorstiegsmoral aus. Und mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht geht es runter und im gemütlichen Schritttempo über die A7 heim.

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