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LoebejuenJuni2011-Reisebericht

Löbejün ist ein Loch. Sozusagen. Nicht der inzwischen schmucke, alte Ortskern, sondern jeder der schönen Steinbrüche für sich. Manche sind sogar mit Wasser vollgelaufen. Da kann man dann nicht nur klettern, sondern auch rein springen, schwimmen und tauchen. Blubb.

Planung ist etwas ganz einfaches. Zumindest, solange keine Menschen beteiligt sind. Hetti bleibt in Schierke. Ich hier. Da sind Markus, Nicole, Carola, Mona, Luisa, Michael, Eiko, Jan und Anna, René, Jan und Esther. Jan und Esther müssen am Freitag leider weg. Dafür kommt Frauke. Und Harald und Maria auch. Die fahren Samstag. Genau wie Jan und Anna. Planung ist etwas ganz einfaches.

Sonnig und heiß ist es, als wir am Schwimmerbruch ankommen. Und mich erwartet eine Überraschung. Der Wasserstand ist seit dem letzten Besuch nämlich um etwa 1,80 m gestiegen. Die Bohrhaken für die Slagline befinden sich jetzt 80 cm unter der Wasseroberfläche. Und die schönen Steinplatten zum Einsteigen und Losschwimmen auch. Aber erfrischend ist es. Wie immer. Und das tut gut.

Freitag gehen wir rüber in den Aktienbruch. Der ist zum Glück noch trocken. Dafür gibt es ein Erdbeben mit Vorwarnung. Im Bruch nebenan wird gesprengt. Und der Boden unter unseren Füßen wackelt ganz ordentlich.

Am Anfang und für die Anfänger starten wir kurz und schräg. Anschleicher, Tantenkante und die "adoleszente" Kinderführe. Und die sind in der Sonne ganz schön heiß. Ich häng mal schnell Gondwana ein. Echt schön. Abgesehen von den kribbelnd ameisensauren Griffen am Einstiegsriss. Und heiß ist sie auch. Sobald der erste Schatten um die Ecke schleicht, wechseln wir in die rechte Altherrenwand. Die Anfänger kämpfen sich mit unseren Tipps ab und die anderen freuen sich über die schattige Herausforderung links daneben.

Samstag darf ich dann die Altherrenwand zu Ende einspinnen. Sozusagen als Spiderman. Bis überall Seile hängen. Und dann kommt das Spiel. Das heißt Adlereier klauen. Hab ich mal als Kind gesehen. Ist heutzutage ökogedanklicherweise neubenennungsbedürftig und macht einen Heidenspaß. Man richtet ein "Adlernest" ein in der Wand, legt "Eier" rein und definiert einen "Beuteplatz", wo die "Eier" hin sollen. Bei uns sind das zwei Helme mit Weintrauben drin. Und dazwischen hängen zwei Kinder am Seil. Oder wer eben spielen will. Je nachdem, wie der Fels und das Gelände sind, wird dann hin- und her geschwungen, gegrabscht, geschubst, geworfen. Und vor allem ganz viel gelacht. Weit durch den Steinbruch hallt das Freudengekreische der Kinder. Und Nicole und Michael haben auch ihren Spaß.

Abends gibt es passenderweise noch die Himmelfahrt mit Markus, ein lecker Abendessen und dafür ein ganz großes Dankeschön. Und einmal Baden gehen mit dem großen Platsch von oben.

Sonntag wird geschwommen, gepackt und geklettert. Nicole steigt den Hangelmarathon hoch und ist zu Recht von sich selbst beeindruckt. Michael geht die kleine Krabbelei hoch und ist auch stolz. Zum krönenden Abschluss geh ich noch mal die Edge hoch, und Markus und Eiko dürfen dort hoch auch stolz sein.

Am Ende sind alle weg. Bis auf Markus. Mit dem spring ich noch mal ins Platsch. Und dann bin ich es auch. Ciao.
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