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Mariaspring2011-Reisebericht

"Hi Jörg, Interesse im Göttinger Wald zu klettern?" Jans SMS kommt genau richtig. Da war ich noch nie. Also Karfreitag in den Göttinger Wald. Jan, Conny, Rebecca, Esther und ich.

Und nach ein paar Kilometern vorbei an den infernalen Frühlingsblümchenwiesen von "Hölle 2" stehen unsere Zelte am wunderhübschen Campingplatz des wunderhübschen Örtchens Seeburg. Den See finden wir erst, als wir abends drumherum laufen. Die Burg gar nicht. Aber hübsch ist es. Und ein Roter Milan kreist über allem.

Natürlich zieht es uns an die Felsen. Die sind bei Mariaspring im Wald versteckt, direkt neben der Heimvolkshochschule. Genauer gesagt ist es ein Steinbruch aus angenehm festem und eckigen Sandstein, der dort im lauschigen Buchenhain schlummert.

Schlummert? - Keineswegs! Die meisten interessanten Routen sind schon besetzt. So bleiben uns nur ein paar drei Bohrhaken kurze Probleme an fast glatten Wänden. Und mit denen haben wir schon ein bischen zu keuchen. Die sind nämlich hübsch hart bewertet. Die Bohrhaken übrigens sitzen angenehm dicht und die Hakensetzer haben sich an dieser Stelle ein dickes Lob verdient. Jungs und Mädels, das habt ihr echt klasse gemacht.

Irgendwann ist sie dann frei. Belair heißt die Fünfsterneroute in der Ecke. Lang, griffig, jeder Zug eine interessante Bewegung. Und dabei angenehm einfach. Genußklettern pur. Dafür schon hat es sich gelohnt, her zu kommen. Und jeder steigt sie mindestens ein mal vor. Einfach weil sie so schön ist.

Und ich flutsche keuchend den engen Paparazzi-Riß hoch. Hart aber herzlich. Echt schön. Jan auch. Gleich zwei mal, bis wir ihn am Wandfuß auswringen können vor lauter Bewegungsfreude. Und abends bei Würschen, Zwiebelpilzen und Bier endet ein schöner Tag.

Am Samstag gibts wieder Belair, Belair und Belair. Einfach, weil sie sooo schön ist. Und Conny und Rebecca schlagen sich tapfer im Vorstieg. Dann den Alten Riß und zum Schluß steigt Jan noch eine herzhafte 6+ vor, die bemerkenswerterweise keiner im Nachstieg schafft. Nicht mal er selbst. Eben eine Nurvorstiegsroute.

Für die schöne Aussicht gehen wir zur Plessburg hoch und genießen die wolkenlose Fernsicht auf der Burgmauer. Eis, Latte Macchiato und Burgfrieden. Und am Abend kochen wir wieder lecker alle miteinander und lachen bei Kerzenschein.

So stell ich mir ein schönes Wochenende vor. Genau.



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