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ValleJuli2015-Reisebericht

Nach unserem Wetterabenteuer in Uskedalen zieht es mich mal wieder nach Valle. Einfach, weil es da schön und für Norwegen warm ist und genau so schöne Felsen gibt, wie dort überall.

Diesmal kommen wir in Tveiten unter. Das ist ein Alter Hof auf der Ostseite der Otra. Und weil alles im Kofferraum schon nass ist, nehmen wir uns eine innen trockene Hütte.

Am Morgen mache ich die Augen auf, das Regenradar zeigt blau und die Vorhersage hätte auf die Sahara auch nicht gepasst. Ralf will mal ausschlafen und so lasse ich ihn, schnappe mir ein paar warme Sachen und geh allein hoch aufs Fjell.

Zuerst finde ich noch eine Straße durch den Wald, dann geht es über gurgelglubbernasse Wiesen hoch auf den Sattel. Ab dort kann man in alle Richtungen frei rum laufen und mit den Winden reden. Die Blicke über die Weite der Tundra und runter ins Tal sind unvergleichlich. Den besten Blick habe ich von einem Felskopf. Keine Ahnung, wie der heißt. Und vom Ljomsnuten, dem meine Tour gilt. Auf dem Vorgipfel sehe ich eine schwarze Wand aufziehen, drehe rum und bin glücklich trocken wieder unten bei Ralf und meinem Radler, bevor das Unwetter herein bricht. So soll es sein.

Der Morgen küsst uns wach und die Wettervorhersage ist heute stabil. Ich will am Nomelandveggen die „Einfach schön“ hoch. Einfach, weil sie schön ist. Ich weiß das, ich war da schon mal. Und nach einem grasbüschelnassen Zustieg genieße ich die sonnige Wärme in der großen Ostwand, die schöne, einfache Kletterei und die solide gebohrten Stände mit lockeren Muttern. Für die hab ich auf Peters Tipp hin einen 17er Ringschlüssel mitgebracht und nachher sind sie auch alle fest.

Schnell sind wir am „Balkon“. Das ist ein Felsblock, der eben wie ein Balkon in ein paar hundert Metern Höhe in der Felswand hängt. Dort genießen wir die Aussicht über das Otratal. An den anschließenden Aufschwüngen fühlt sich die Klettertour das erste Mal schwer genug an, um auch so zu heißen. Das macht echt Spaß und der Ausstiegsriss ist eine Nummer für sich. Für 6- ist der ganz oben nämlich durchaus ganz schön happig.

Unten gönnen wir uns noch ein Eis und tanken die Sonne an der schönen Badestelle im Fluss. Das ist auch dringend nötig, denn erstens brennen die Fußballen und zweitens kommt in der Nacht kühler Dauerregen, den wir im Whirlpool in Hovden warm überstehen. Und dann geht es auch schon auf die Fähre und den langen dänischen Weg heim.


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