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Calenque-Reisebericht

Beim Kletterkurs in Orpierre ( Beschreibung ) gibt es einen freien Tag. Und eine gute Idee. Nämlich sich ins Auto zu setzen und in die Calenque zu fahren. Und zwar die bei Cassis.

Also auf und los. Ist dann doch eine ganz schöne Fahrerei, bis wir endlich ankommen. in einem kargen, kalkigen Hügelland mit Blick aufs Meer und erheblichen Zweifeln, daß es hier ein großartiges Kletterrevier geben könnte.

Dafür bläst uns ein ziemlich heftiger konstanter Wind den intensiven Rosmarinduft um die Ohren. Und so weit man sehen kann, Rosmarin, Rosmarin und diverses anderes mediterranes botanisches Duftzeugs. Der Wind fällt von den Hügeln runter und fönt dabei die Wolkendecke weg. Das ist gut, denn da haben wir Sonne pur.

Also Auto komplett leer räumen, offen lassen und los. Wegen der Autoknacker. Dann machen sie wenigstens nicht die Schlösser oder die Scheiben kaputt. Ein paar Kilometer geht es immer sanft bergab, zuerst durch die offene Landschaft, dann durch immer tiefere Täler. Eine Straße gab es da mal, aber die hat ein Platzregen teilweise komplett weggespült. Locker mal einen Meter tief.

Langsam tauchen links und rechts Aiguilles auf. Spitze Felsnadeln und Felspyramiden aus blendend weißem Kalkstein. Und dahinter kommt die Bucht. Kiesstrand, glasklares Wasser, zwei drei Segelboote, ein paar Badende. Paradies pur.

Die Bucht ist schmal und links und vor allem rechts von gigantischen Felswänden gesäumt. Da gehen etwa rund vier Seillängen lang jede Menge Routen hoch. Etliche beginnen über dem Wasser. Teils vom Felsband aus. Mit Alpiner Sicherung vielleicht mal alle neun Meter. Die Sicherungen bestehen aus Schweineschwänzen. Nicht jedermanns Sache.

Und es ist schön und warm und toll und einfach nur geil. Aus irgendeinem Grund schwächeln alle rum. Und weil ich keinen zum Spielen finde, spring ich ins Wasser und gut ist das.

Euer Jörg.





















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